Stuttgart, 25. Oktober 2011 | Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet in seiner gestrigen Ausgabe vom 24. Oktober 2011 vom Ergebnis einer Studie, die vier Forschungsinstitute im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums erstellt haben. Das Ergebnis zeigt zweifelsohne, dass gesetzliche Mindestlöhne keine generell negativen Folgen auf Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit haben.
Der Landesbezirksvorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Landesbezirk Südwest Uwe Hildebrandt fordert vor diesem Hintergrund die politischen Akteure in Bund und Land ein weiteres Mal dazu auf endlich zu handeln. CDU und FDP könnten sich nun nicht länger hinter der falschen Behauptung verstecken, dass Mindestlöhne schädlich seien. „Das Gegenteil ist der Fall!“, so Hildebrandt.
Mindestlöhne seien ein geeignetes Mittel, um Armut im Land zu bekämpfen. Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer müsse von seinem Lohn oder Gehalt ordentlich leben können. Arm trotz Arbeit, dürfe es in Deutschland nicht länger geben, betont der Südwest-Chef der NGG am Dienstag in Stuttgart.
Die Bundesregierung müsse nun zügig handeln. „Wir brauchen endlich auch in Deutschland einen branchenübergreifenden gesetzlichen Mindestlohn.“ so Uwe Hildebrandt. Der Mindestlohn solle bei mindestens 8,50 Euro die Stunde liegen.